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Showreel Licht


Zu einer guten Bildgestaltung gehört auch der sichere Umgang mit Licht. Neben meinen Tätigkeiten als Kameramann habe ich mich im Studium ausgiebig mit Licht und Schatten auseinandergesetzt. Ich plante und setzte das Licht für einige Filme, von denen ich hier eine Auswahl vorstellen möchte.

Otillias Ochse

Otillias Ochse

Kurzfilm
2012
15 Min
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Wir gehen Schlafen am Grunde des Meeres

Wir gehen schlafen
am Grunde des Meeres

Spielfilm
2008
62 Min
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Aljona und die Baba Jaga

Aljona und die
Baba Jaga

Kurzfilm
2009
16 Min
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Der Mann der nicht weinen wollte

Der Mann der nicht weinen wollte

Kurzfilm
2008
25 Min
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Otillias Ochse


Kurzfilm 2012 | 15:00 Minuten
Regie Martin Thiemar
Kamera Dietmar Thal
Licht Martin Saalfrank

Darsteller Matthias Spahn, Rosemarie Deibel, Holger Liedtke, Eva-Maria Köhler

Ein Fiesling, zwei ältere Damen und ... ein falscher Ochse.
In einem alten Haus mitten im Nirgendwo führen die beiden älteren Damen Ottilia und Milva ein gemütliches Leben. Plötzlich steht ein Zirkusdirektor vor der Tür und schenkt ihnen einen eingeschüchterten Ochsen, den sie freundlich in ihr Zuhause aufnehmen. Welche Absichten dieser im Verborgenen verfolgt, können sie nicht erahnen.
"Ottilias Ochse" ist eine dezente Komödie mit subtilem Humor, die sich selbst sehr ernst nimmt. Durch bedacht ruhige Inszenierung und punktgenaue musikalische Begleitung entführt Ottilias Ochse in eine zeitlose Geschichte, die durchweg ohne Dialoge auskommt.

Wir gehen schlafen am Grunde des Meeres


Spielfilm 2008 | 62:00 Minuten
Regie Susann Maria Hempel
Kamera Katarzyna Kural
Licht Martin Saalfrank

Darsteller Rudi Griesche, Sonja Riedel Wilfried Redmann, André Heinzig

Ein Experimentalfilm, der in einem alten Postgebäude seine eigenen Kulissen aufbaut.

Aljona und die Baba Jaga


Kurzfilm 2009 | 16:00 Minuten
Regie Katja Gawrilow
Kamera Ulrike Thiele
Licht Martin Saalfrank

Darsteller Doris Hofmann, Claudia Dunse, Kati Grasse, Gitta Krohn, Peter Rauch, Heiko Wolf

"Es war einmal, nicht jetzt, sondern zu einer anderen Zeit, an einem Ort, nicht hier, sondern anderswo, da lebten ein Mann und eine Frau. Als der Mann Witwer wurde, heiratete er eine andere, und von der ersten Frau blieb ein Töchterchen zurück. Aljonuschka."
So beginnt die alte Frau am Fenster ihre Geschichte und wir tauchen ein in die Welt von Iwanuschka, dem schönen Dümmling, der ewig kannibalischen Baba Jaga mit ihrer Hütte auf Hühnerbeinen und der Mystik des Waldes. Die wunderschöne und herzensgute Aljona wird eines Tages von ihrer neidischen und eifersüchtigen Stiefmutter in den gefährlichen Wald geschickt um Pilze zu sammeln. Dort begegnet sie der Hexe Baba Jaga, die Aljona fressen will. Doch das schöne Mädchen kann mit Hilfe des verwunschenen Jünglings Iwanuschka entkommen. Sie erlöst ihn vom Fluch der Hexe und kehrt mit ihm zur Stiefmutter zurück. Diese wünscht sich für ihre eigene Tochter dasselbe Glück und schickt diese ebenfalls zur Hexe Baba Jaga, welche Aljonas Stiefschwester in eine Ziege verwandelt. Die böse Stiefmutter schlachtet und verspeist die Ziege und fällt bei der Erkenntnis, dass sie ihr eigenes Kind gegessen hat, tot um. Das Gute mehrt sich, aber Hochzeit muss nicht sein – soviel hat Aljona gelernt.

Der Mann der nicht weinen wollte


Kurzfilm 2008 | 25:00 Minuten
Regie Susann Maria Hempel
Kamera Bianca Bodmer
Licht Martin Saalfrank

Darsteller: Frédéric Danos, Moritz Berg, Frank Petschull, Christoph Herrmann, Giesela Aderhold

In der Hülle eines verlassenen Verwaltungsgebäudes tummeln sich Menschen in Büroanzügen, die mit eigenartigen Dingen beschäftigt sind:
Sie flechten Trauerkränze, schneidern schwarze Abendkleider, üben Trauermärsche auf Posaunen und Trompeten. In den verstaubten, aufgegebenen Büroräumen bereiten die Angestellten eine Trauerfeier. Als könne die Arbeit getrost ruhen, oder als gäbe es dort längst keine mehr, weht durch die Zimmer eine Geschäftigkeit, die sich nicht unterkriegen lassen will.
Der Film basiert auf der gleichnamigen Erzählung des schwedischen Schriftstellers Stig Dagerman. Die Geschichte: Eine Firma weint. Gemeinschaftlich trauert sie um den Tod einer berühmten Schauspielerin - nur ist es gerade der Buchhalter des Unternehmens, der sich so gar nicht gerührt zeigt. Er muss das Weinen erst lernen.
Die aus Greiz stammende Filmemacherin Susann Maria Hempel hat den Kurzfilm in ihrer Heimat realisiert. Gedreht wurde auf der Bühne des Theaters sowie im ehemaligen Verwaltungsgebäude des "VEB Plasttechnik" mit 30 Greizer Darstellern.